Review: A Plague Tale – Requiem

Mit Schleuder und Armbrust auf der Suche nach einem Heilmittel

Original Titel:

A Plague Tale: Requiem

System:

PlayStation 5 |

Release:

17 Oktober 2022 |

Spieler:

1

Endlich war es so weit, nach 3 Jahren gab es nun ein Wiedersehen mit den De Rune – Geschwistern. Am Ende des ersten Teils dachte man, endlich haben sie alles Überstanden. Leider stellte sich heraus, die Macula wurde nicht versiegelt, sie ruht nur. Jederzeit könnte sie wieder ausbrechen und für eine erneute Ratten-Plage sorgen.

Seit den Ereignissen von A Plague Tale – Innocence ist ein halbes Jahr vergangen. Amicia und ihr Bruder Hugo befinden auf den Weg nach Arles. Begleitet werden die beiden von Lucas, einen jungen Alchemisten in der Ausbildung, und Lady De Rune, die Mutter von Amicia und Hugo, sowie die Magistra von Lucas. In der Stadt soll die Familie ein neues Zuhause finden. Der Alchemisten-Orden stellt ihnen ein Haus zu Verfügung, da der Träger der Macula für sie sehr wichtig ist.

Der Frieden hält nicht lange

Zu Beginn des Spiels ist alles noch sehr friedlich. Die Geschwister spielen mit Lucas „Verstecken“. Doch Lucas verabschiedet sich bald und so erkunden Amicia und Hugo alleine weiter die Umgebung. Sie treffen an einem Fluss einen Jungen, der sich sogar kurz anschließt, doch dann schnell zurück zur Familie muss. Als die beiden dem Fluss weiter folgen, entdecken sie die Überreste einer alten Burg. Hugo will sie sofort erkunden und so gehen die beiden hin.

Über einen Seiteneingang gelangen sie ins Innere, jedoch bricht der Boden ein. Nun heißt es einen anderen Ausgang zu finden. Den Hof der Burg finden sie völlig ausgebrannt vor. Scheinbar war dieses Gemäuer doch nicht so verlassen wie sie dachten. Kurz darauf treffen sie auf einen der Bewohner, der sie für Diebe und Einbrecher hält. Die Geschwister müssen fliehen. Zwar können sie ihren Verfolger abschütteln, jedoch alarmiert er die übrigen Bewohner.

Mit einigen Tricks, wie dem verstecken unter Wagen, oder dem Ablenken von Gegner durch das Werfen von Töpfen, gelingt es Amicia und Hugo fast den Ausgang zu erreichen. Kurz vor dem Ziel treffen sie jedoch den Jungen wieder, mit dem sie am Fluss spielten. Dieser wird von den Männern, offenbar seine älteren Brüder, angegriffen. Hugo will ihn verteidigen und so werden er und Amicia entdeckt. Die Männer greifen Amicia an und Hugo ruft in seiner Not die Ratten zu Hilfe. Danach wird er ohnmächtig.

Als er wieder Aufwacht, sind die Geschwister zurück bei ihrer Mutter und Lucas. Mit dem Wagen fahren sie weiter Richtung Arles. Da Hugo sich an nichts zu erinnern scheint, beschloss Amicia ihm nichts weiter vom vergangenen Abenteuer zu erzählen. Auch die Mutter hat sie darüber im Unklaren gelassen. Jedoch wird die Familie angehalten. Ein paar Männer suchen ein junges Mädchen und einen Jungen, die angeblich seine Neffen töteten. Sie erkennen Hugo und Amicia wieder und greifen sie an. Amicia gelingt es sich ihre Schleuder, welche sie auf dem Wagen zurückgelassen hatte zu holen und kann sogar ihre Familie retten.

Endlich Frieden in Arles?

Nach dieser aufregenden Fahrt kommt die Familie endlich in Arles an. Auf dem Weg zum Haus, machen die Geschwister noch einen Ausflug zum Jahrmarkt.

Game-News: A Plague Tale: Requiem tritt ins Scheinwerferlicht

Es gibt viel zu sehen und zu entdecken. Jedoch scheint nicht alles so friedlich zu sein, wie es der erste Blick vermuten lässt. Gespräche von Passanten und Wachen lassen vermuten, dass auch in Arles bereits Fälle des Bisses gibt. Auch wenn zunächst nur Tiere betroffen scheinen. Jedoch lassen sich die Geschwister davon nicht die Stimmung trüben. Immerhin will der Alchemisten-Orden ihnen helfen. Endlich am Haus angekommen, ist Hugo so müde, dass Amicia ihn ins Bett bringt. Dort erzählt er ihr, dass er schon wieder diesen Traum von dieser Insel mit den zwei Bergen hatte. Kurz darauf schläft er ein.

Leider scheint die Macula erneut schlimmer zu werden und Hugos Gesundheit verschlechtert sich. Lady De Rune schickt Lucas und Amicia los, um Magister Vaudin zu finden. Vaudin gehört dem Alchemisten-Orden an und lebt irgendwo in Arles. Nach einigem Herumfragen, finden die beiden schließlich einen Hinweis, wo sich Vaudin aufhalten könnte – in der Arena.

Game-Review: A Plague Tale Requiem

Die Arena befindet sich im Armen Viertel von Arles und ist abgeriegelt. Nachdem die Jugendlichen sich hineinschleichen konnten, finden sie sehr schnell heraus warum. Der Biss breitet sich bereits in Arles aus und es sind nicht nur Tiere betroffen. Viele Menschen, die infiziert waren, wurden in die Arena gesperrt. Nun heißt es für die Beiden Magister Vaudin finden und sich gleichzeitig vor den Wachen in Acht nehmen. Und als wäre dies alles noch nicht schlimm genug, treffen sie in den Katakomben der Arena auch noch auf die Ratten. Als wären die Wachen nicht schon schlimm genug gewesen.

Bekannte Waffen und neue Tricks

In ihrem Kampf gegen sowohl menschliche als auch tierische Gegner, stehen Amicia neben ihrer alt bekannten Schleuder auch neue Fähigkeiten zur Verfügung. Töpfe konnten in Innocence lediglich zur Ablenkung genutzt werden, in Requiem können diese nun sogar mit alchemistischer Munition gefüllt und geworfen werden. Außerdem erhält Amicia im Verlauf des Spiels noch ein neues Alchemie-Rezept, Teer. Dieser stellt sich in manchem Kampf als durchaus nützlich heraus. Nicht nur, dass man so die Möglichkeit hat, mit einem mit Teer gefüllten Topf für Feuer zu sorgen, ins lodernde Feuer geworfen, verstärkt der Teer dieses. Etwas womit man sich kurzzeitig Ratten vom Leib halten kann, oder auch Gegner blenden, um so zu entkommen.

Game-Review: A Plague Tale Requiem

Im späteren Verlauf des Spiels, erhält Amicia sogar eine weitere Waffe, eine Armbrust. Diese kann ebenfalls mit alchemistischer Munition ausgerüstet werden. So kann man Feuerbolzen auf brennbare Ziele schießen und so Gegner besiegen. Oder auch sich eine Lücke in den Ratten schaffen. Der einzige Hacken, zu beginn können nur 2 Bolzen mitgenommen werden. Es heißt also erstmal haushalten und gut abwägen, ob man die Armbrust einsetzt oder nicht. Jedoch ist die Armbrust die einzige Möglichkeit gepanzerte Gegner auszuschalten.

Game News: A Plague Tale: Requiem erscheint bereits im Oktober

Loot oder kein Loot, das ist hier die Frage?

Diese Frage wirst du dir sehr oft stellen, während du die Laufwege der Wachen beobachtest oder versuchst einzuschätzen, wie du am besten an dein Ziel gelangst. Auch wirst du sehr oft überlegen, ob du wirklich den letzten Bolzen „verschwenden“ möchtest, oder lieber aufhebst, für eine Situation, wo du ihn wirklich benötigst. Allerdings haben wir im Test festgestellt, dass an wichtigen Stellen, wo dringend ein Bolzen benötigt wird, findet man diesen in der Spielewelt.

Auch die Lootkisten sind gut verteilt, aber manchmal wirklich an Stellen, wo du zweimal überlegst, ob du jetzt das Risiko eingehst, oder nicht. Eigene Erfahrung sagt allerdings, die großen Kisten, werden um Preis geholt. Dort ist nämlich meist auch Material zum Aufwerten der Waffen drin.

Game-Review: A Plague Tale Requiem

Auch das bekannte „Aufwerten“ ist wieder mit dabei. Und wie bereits im Vorgänger fragt man sich, was brauche ich jetzt am dringendsten. Werte ich zuerst die Schleuder auf? Oder ist es mir wichtiger jeder Zeit etwas aufwerten zu können, ohne auf Werkzeug und Werkbank angewiesen zu sein? Selbst solche Entscheidungen können den Spielverlauf beeinflussen und dabei helfen, eine Aufgabe zu bewältigen.

Sammelobjekte dürfen natürlich nicht fehlen

Diese dürfen natürlich auch in Requiem nicht fehlen. Denn wenn man nicht gerade vor Gegnern versteckt, oder nach Kisten zum looten sucht, dann sucht man in Requiem nach Sammelobjekten.

Wie bereits in Innocence können auch in Requiem Blumen gesammelt werden. Die erste ist noch recht leicht zu finden, aber ab da heißt es Augen offenhalten. Aber nicht nur Blumen möchte Hugo diesmal sammeln. Nein, der Kleine hat beschlossen, dass er jetzt Federn interessant finde. Immerhin kann man damit Fliegen.

Game-Review: A Plague Tale Requiem

Neben Blumen und Federn, kann man in Requiem allerdings auch Erinnerung freischaltet. Diese werde durch bestimmte Interaktionen mit Menschen oder Objekten freigeschaltet. Allerdings nicht jeder Interaktion bringt auch eine Erinnerung. Also gilt auch hier, Augen offenhalten und jede Interaktion mitnehmen.

Dein Stil entscheidet über Amicias Fähigkeiten

Je nachdem wie du dich entscheidest, baut Amicia im Verlauf des Spiels verschiedene Fertigkeiten auf. Bist du mehr der Typ, der sich am allen vorbei schleicht und die Wachen verschont, baut sich die Fähigkeit Schleichen schneller auf. Diese bringt den Vorteil, dass sich Amicia lautloser und auch schneller in geduckter Haltung fortbewegen kann.

Die Fähigkeit Angriff, bietet verschiedene Vorteile für den Kampf, z.B. erhält Amicia die Möglichkeit Gegner in ein Feuer zu stoßen und so zu töten. Diese baut man durch den Kampf mit Gegner auf.

Zu guter Letzt gibt es noch die Fähigkeit Alchemie. Diese baut man durch die Herstellung und Nutzung der alchemistischen Materialen bzw. Munition auf. Je weiter diese Ausgebaut ist, desto weniger Material benötig Amicia für die Herstellung. Außerdem können die Zutaten schneller kombiniert werden, was im Kampf sehr entscheidend sein kann.

Game-Review: A Plague Tale Requiem

Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade

Zu Beginn des Spiels kann der Spieler sich entscheiden, auf welchem Schwierigkeitsgrad gespielt wird.

Es gibt Narrativ, was das Hauptaugenmerk auf die Story legt und die Kämpfe etwas leichter macht.

Normal bietet ein ausgewogenes Verhältnis von Story und Herausforderung.

Zu guter Letzt gib es noch schwer, dieser soll herausfordernd sein, besonders da in dieses Spiele-Modus nicht so viel Material gefunden werden kann.

Für die Review wurde das Spiel auf Normal gespielt. Hier war die Herausforderung teilweise schon recht knackig. Der eine oder andere Kampf, war doch herausfordernder als zuerst angenommen. Hier können wir den Tipp geben, versuch ruhig zu bleiben. Manchmal hilft es wirklich eine Pause zu machen, durchzuatmen und zu überlegen, welche Mittel zur Verfügung stehen. Kein Gegner ist unbesiegbar. Manchmal lohnt es sich ein Risiko einzugehen.

Von Traumhaften Ausblicken bis zu merkwürdigen Pferden

Die Grafik von A Plague Tale – Requiem kann sich sehen lassen. Die Entwickler haben wunderschöne, weitestgehend realistische 3D-Grafik präsentiert. Im Verlauf des Spiels findet man immer wieder Ausblicke, über die man einfach nur Staunen kann.

Game-Review: A Plague Tale Requiem

Leider kommen wir hier allerdings auch zu einem Kritikpunkt. Im Vergleich zu den anderen Tieren, wie Gänse oder Schweinen, sahen die Pferde unfertig aus. Hier hätten die Entwickler gerne noch die gleiche Liebe zum Detail zeigen können, wie im restlichen Spiel.

Das gleiche konnten wir auch in den Spielszenen auf dem Meer beobachten. Dieses wunderschöne Schiff glitt einfach über ein schlecht animiertes Meer. Es legt die Vermutung nahe, dass das Programmieren wohl schlicht keine großen Gewässer lagen. Kleinere Seen und Flüsse sahen im Gegensatz zum Meer sehr flüssig und realistisch aus.

„Haben Sie einen Vogel?“

Der Soundtrack von A Plague Tale – Requiem ist wie im ersten Teil sehr schön und trägt wunderbar zur Atmosphäre des Spiels bei. Von ruhigen passagen, wenn die Geschwister endlich mal etwas Ruhe haben, bis hin zu bedrohlicheren Tönen, wenn sie wieder die Ratten oder andere Gegner ankündigen.

Das Maintheme wurde von Olivier Deriviere komponierte und vom Kammerchor der Estnischen Philharmonie performt. Die berühmte US-amerikanische Violinistin Lindsey Stirling hat das Stück gecovert. Ihr Video auf YouTube hat bereits über 283.000 Aufrufe zu verzeichnen.

Allerdings ist nicht nur der Soundtrack erwähnenswert. Auch die Synchronisation ist bei dem Spiel sehr gelungen. Erfreulicherweise werden Amicia und Hugo wieder von den gleichen Darstellern gesprochen wie bereits in Innocence.

Besetzung Deutsch

CharakterSynchronsprecher
Amicia De RuneEmma Herrmann
Hugo De RuneChristian Beuster
LucasLaszlo Charisius
Beatrice De RuneFranziska Hermann
ArnaudJoscha Fischer-Antze
SophiaAngelina Kamp
Graf Victor von ArlesTim Grobe
Gräfin Emilie Leonie Landa
VaudinErik Schäffler

Mancher Wortwechsel zwischen den Figuren trägt auch zur allgemeinen Erheiterung bei. Man merkt einfach das Hugo die ersten Jahre seines Lebens abgeschottet aufgewachsen ist. So fragt er beispielsweise einen Händler „Haben Sie einen Vogel?“. Sicherlich bleibt er dabei sehr höflich, jedoch könnte man es auch missverstehen. Selbst Amicia wusste nicht so recht wie sie reagieren solle und hat sich mit einem halben Lachen bei dem Händler entschuldigt.

Jedoch gib es auch ernste Gespräche, die wiederrum zur nötigen tiefe und Ernsthaftigkeit beitragen. In Kapitel fünf gib es ein Gespräch zwischen Amicia und ihrer Mutter. Beide Frauen wollen nur das Beste für Hugo, jedoch versteht jede etwas anderes darunter. Die Mutter möchte Hugo unbedingt in der Obhut des Ordens belassen. Amicia hingegen versucht ihre Mutter davon zu überzeugen, dass dies nicht gut wäre für Hugo und sie lieber diese Insel aus seinem Traum suchen sollten. Jedoch lässt die Mutter nicht mit sich reden, immerhin ist sie die Mutter und weiß was das Beste für ihren Sohn ist.

Die Synchronsprecher schaffen es mit großem Können, die Emotionen der Figuren herüber zu bringen. Man kann Verzweiflung und Hoffnung förmlich an der Stimmlage hören.

Das einzige Manko, dass es hier gibt. Manchmal stimmt die Lippenbewegung nicht mit dem gesprochenen überein. Auch die deutschen Untertitel stimmen nicht zu 100 % mit der deutschen Sprachausgabe überein. Spielt man jedoch auf Englisch, passen diese wiederum sehr gut.

Bonus des Spiels

Getestet wurde das Spiel auf der PS5. Die Version enthielt neben dem Hauptspiel zusätzlich noch das Protector Pack. Dieses beinhaltet einen Skin für die Armbrust, einige Materialen für den Ausbau von Schleuder und Co., sowie Hugos Herbarium aus Innocence. Hugos Herbarium war wirklich ein nettes Extra, da man so jederzeit Amicia eine Blume ins Haar zaubern konnte.

Game-Review: A Plague Tale Requiem

Besonderheiten der PS5-Version

Spielt man das Spiel auf der PS5 wird der Controller in das Spielgeschehen eingebunden. Durch Vibration merkt der Spieler, wenn Amicia durch hohes Gras geht oder gerade durch Matsch watet. Sogar der Widerstand beim Abschießen der Armbrust ist spürbar.

Über den Lautsprecher des Controllers wird der Sound der Schleuder ausgegeben. Man hört also als Spieler sehr gut, wenn man einen Gegner mit der Schleuder abschießt. Leider ist die Soundausgabe auch nach dem Aufwerten der Schleuder laut. Hier hätten die Entwickler durchaus die Lautstärke etwas drosseln können. Immerhin soll die Schleuder leiser sein, damit Amicia nicht so schnell gefunden wird, wenn sie diese benutz.

 

 

Fazit

A Plague Tale – Requiem ist eine gelungene Fortsetzung. Das Waffenrad und die Fähigkeiten wurden erweitert, allerdings lässt es auch nicht dieses Abwägen „Was mache ich jetzt?“ vermissen. Einige Kritikpunkte haben wir bereits angesprochen. Einige der Animationen wirken leider etwas unfertig, besonders auffällig ist bei den Pferden und dem Meer. Auch die Lippensynchronisation hängt manchmal etwas hinterher. Jedoch ist keines davon so gravierend, dass sie den Spielspaß trüben. Es ist allerdings schade, dass die Armbrust erst so spät im Spiel freigeschaltet wird. Durch die Trailer und Vorabbilder ließ sich leider von etwas anderem ausgehen.

Mache Rätsel und Kämpfe gestaltet sich als etwas Herausfordern, jedoch lohnt es sich nicht aufzugeben. Bei manchem Kampf hilft es auch Mal eine kurze Pause einzulegen und zu überlegen, wie man am besten vorgeht. Und wenn das nicht hilft, kann man vielleicht auch die Hilfe eines Freundes in Anspruch nehmen.

Durch die Sammelobjekte kommen auch klein Sammler voll auf ihre Kosten. Das neue Fähigkeiten-System ist gut gemacht und bietet einen interessanten Einfluss auf das Spielgeschehen.

Insgesamt lässt sich sagen, wer A Plague Tale – Innocence gespielt hat und mochte, der sollte sich Requiem nicht entgehen lassen. Es empfiehlt sich sogar, den Vorgänger gespielt zu haben. Auf diese Weise kann man der Story besser folgen und die Ratten wirken auch nicht mehr so furchteinflößend.

Mein ganz persönliches Fazit

Ich habe mich so gefreut, als ich ein Review-Exemplar zu A Plague Tale – Requiem erhielt. Schon beim ersten Trailer habe ich gesagt, dazu will ich eine Review machen.

Bereits Innocence habe ich regelrecht gesuchtet, besonders hat es mich dann gefreut zu erfahren, dass es eine Fortsetzung gibt. Die Story hat mich glücklicherweise nicht enttäuscht, immerhin war ich auf die Erklärung gespannt, weshalb es weiter geht. Das Ende von Innocence machte schließlich den Eindruck eines Happy Ends.

Mir gefällt der Skin der Armbrust, der wurde gleich zu beginn des Spiels ausgerüstet. Als ich jedoch gelesen habe, wird in Kapitel fünf freigeschaltet, dachte ich, dass ist jetzt ein schlechter Scherz. Keine Frage die Schleuder ist schon cool, besonders, wenn man damit halbe Armeen besiegt, dennoch freute ich mich auf eine „richtige“ Waffe. Und als ich sie endlich hatte, hatte ich nur zwei Pfeile. Da kam ich mir leicht auf den Arm genommen vor. Es war am Anfang wirklich ein abwägen von für und wider, wenn ich die Armbrust eingesetzt habe. Ich liebe sie dennoch, besonders da man mit ihr auch Ignifer und Co. verschießen kann.

Die Entwickler schafften es leider auch einmal mich… wie soll ich sagen im negativen Sinne zu überraschen. In Innocence musste man in einem Kapitel unter einem Galgen hindurch schleichen. Ich erlag dem Trugschluss, sie können keine Aufgaben finden, die auch im Ansatz darankommt… und dann kamen die Schlachtabfälle. Manchmal bin ich echt froh, dass es noch kein Geruchs-TV gibt.

Mit dem Soundtrack und den guten Synchronsprechern haben sie es glücklicherweise retten können. Auch das haptische Feedback verdient ein Daumen hoch. Das hat Spielerlebnis sogar noch besser gestaltet. Es ist schon Schade, dass ich das Spiel fast beendet habe.

Allerdings scheinen die Begleiter unsichtbar und auch unhörbar zu sein. Oder die Wachen sind blind und schwerhörig. Anders kann ich es mir nicht erklären, wie die ins hohe Gras sehen können und nicht mitbekommen wie sich Amicia und Hugo gerade unterhalten.

Nach Aussage der Entwickler ist aktuell kein dritter Teil geplant. Ich hoffe allerdings, dass sie sich doch noch dazu hinreißen lassen, eine Fortsetzung zu machen.

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