Korea News: Mindestens 5 Tote und 37 Verletzte bei Brand auf Autobahn
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Mindestens 5 Tote und 37 Verletzte bei Brand auf Autobahn

Schuld sei eine Kollision gewesen

Am 29. Dezember ereignete sich gegen 14 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall in einem Schallschutztunnel in Gwacheon, Provinz Gyeonggi, südlich von Seoul. Die Autobahn verbindet die westliche Hafenstadt Incheon mit der Stadt Seongnam.

Nach Angaben südkoreanischer Medien, unter Berufung auf die Feuerwehr, wird nach ersten Einschätzungen davon ausgegangen das, das Feuer durch eine Kollision zwischen einem Bus und einem Müllwagen ausgebrochen sei. Eine genaue Ursache kann aber erst nach Abschluss weiterer Untersuchungen, getroffen werden. Wie viele Menschen in den beiden Fahrzeugen saßen, war zunächst unklar.

Rettungskräfte fanden fünf tote Personen in vier verschiedenen Fahrzeugen

Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich mehr als 40 Fahrzeuge in der Nähe des Brandortes. 5 Menschen kamen ums Leben, 34 erlitten durch Rauchvergiftung leichte Verletzungen. Drei Personen wurden durch Verbrennungen und Rauchvergiftung schwerverletzt. Nach aktuellen Angaben der Behörden wurden 45 Fahrzeuge komplett zerstört.

Insgesamt waren 94 Einsatzfahrzeuge, 219 Feuerwehrleute und Hubschrauber im Einsatz

Das Feuer konnte nach mehr als zwei Stunden gegen 16:12 Uhr gelöscht werden. Extreme Flammen und große Mengen an schwarzem Rauch erschwerten die Arbeiten.

Nach dem tödlichen Vorfall setzte die Polizei mehr als 240 Beamte ein, um den Verkehr in beiden Richtungen zu sperren. Die Polizei und Beamte der Stadtverwaltung von Gwacheon sperrten außerdem die Straße unter der Brücke in einem Umkreis von einem Kilometer für den Autoverkehr, da Gegenstände, die durch das Feuer auf die Brücke gefallen waren, heruntergefallen waren.

Als Reaktion auf den Brand ordnete Präsident Yoon Suk-yeol das Innen- und das Gesundheitsministerium an, den Unglücksort gründlich zu untersuchen, um weitere Todesopfer zu verhindern. Außerdem wies er eine umfassende Inspektion der Straßenkonstruktionen und der Lärmschutzwände an, um zu prüfen, ob die verwendeten Materialien feuergefährdet sind.

 

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