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Japan verlängert den Ausnahmezustand bis 07. März

Der aktuelle Ausnahmezustand war bisher nur bis zum 07. Februar angedacht. Trotz leicht sinkender Fallzahlen, hat Japan den Ausnahmezustand um einen Monat verlängert.

Bisher verhängte man den Ausnahmezustand für elf Gebiete, darunter Tokio und die benachbarten Präfekturen sowie Osaka, um die dritte Coronavirus-Welle des Landes zu bekämpfen.

Wir werden mit einem Gefühl der Dringlichkeit reagieren, das auf der medizinischen Situation und der Verbreitung von Viren basiert, sagte Katsunobu Kato, Chefkabinettssekretär, gegenüber Reportern.

Auch wenn die Fallzahlen sinken, so sind die Krankenhäuser komplett ausgelastet und auch die Sterblichkeitsrate sei nicht zurückgegangen.

Japan hat insgesamt 391.618 COVID-19-Fälle gemeldet, darunter 5.832 Todesfälle.

Das Problem sei, dass es keine rechtliche Handhabe gibt, sondern sämtliche Maßnahmen nur Richtlinien darstellen, in der Hoffnung, dass sich die Bevölkerung daranhält.
Eine neue Gesetzesänderung, soll den Maßnahmen durch Geldbußen das Gewicht geben, welches man benötigt um das Virus in den Griff zu bekommen.

Bisher sind in den elf Gebieten der Besuch von Restaurants und Bars verkürzt möglich. Es wird überlegt, wenn die Fallzahlen weiter steigen, dass auch Fitnessstudios, Kinos und Karaoke-Einrichtungen zu den Maßnahmen hinzugenommen werden können, sobald die Fallzahlen an mehreren Tagen über 1000 steigen.

Im Gegensatz dazu, könnte die Präfektur Tochigi aus den elf Gebieten gestrichen werden, wenn sich dort die Fallzahlen weiter so beruhigen wie bisher.

Japan will ebenfalls ein Impfprogramm einführen. In erster Linie sollen Mediziner geimpft werden. Die Zulassung des Pfizer-Impfstoffes könnte am 12. Februar erfolgen.

Auch die für den Sommer 2020 geplanten Olympischen Spiele sollen stattfinden, so die aktuelle Hoffnung der Regierung.

 

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