Koyoto Animation – Brandstifter angeklagt

Verteidigung beantragt psychologisches Gutachten

Im Juli 2019 wurde das Kyoto Animation Studio, u.a. bekannt für „A Silent Voice“ und „Violet Evergarden“, von einem Brandanschlag erschüttert. Der inzwischen 43-jährige Shinji Aoba, der eine Vorgeschichte mit psychischen Erkrankungen hat, bezichtigte das Studio ihm die Idee für seinen Roman geklaut zu haben, woraufhin er den Anschlag verübte. 36 Leute starben und 33 weitere wurden schwer verletzt, Aoba selbst zog sich dabei schwere Verbrennungen zu und verbrachte einige Zeit im Krankhaus.

Letztes Jahr wurde er aus dem Krankhaus entlassen und im Dezember 2020 angeklagt. Die Verhandlung soll am Kyotoer Bezirksgericht stattfinden. Nun hat Aoba’s Starfverteidigung beantragt, dass ein psychologisches Gutachten erstellt wird, ob der Angeklagte überhaupt Prozessfähig ist. Allerdings wurde eine solche Untersuchung bereits bei seiner Entlassung aus dem Krankhaus durchgeführt, das Ergebnis: mental gesund und somit fähig am Prozess teilzunehmen. Das Bezirksgericht gab jedoch dem Antrag der Verteidigung statt und ordnete einen erneuten psychologischen Test an.  Shinji Aoba soll bereits in der Vergangenheit

Offiziellen Angaben zufolge sorgt die erneute psychologische Beurteilung für eine weitere Verzögerung des Verhandlungstermin. Bereits im Vorfeld gab es Verzögerungen, da noch einige Kernfragen geklärt werden mussten.

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