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Dozent einer Junior High School wegen Belästigung verhaftet

Minderjährige Schülerin erhielt Geld für Gefälligkeiten

Am Mittwoch, dem 11. Mai 2022, gab die Präfektur-Polizei von Nagasaki bekannt, dass der Dozent, Keita Kanda, wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kinderprostitutions- und Pornographieverbotsgesetz, verhaftet wurde.

Der 27-jährige Tatverdächtige arbeitet an einer Junior High School in Arifuku-cho, Sasebo City, Präfektur Nagasaki. Nach Angaben des „Board of Education“ von Sasebo handelt es sich bei besagter Schule um eine städtische Junior High School.

Der Vorfall soll sich den japanischen Medien zufolge bei einem Hotel in Nagasaki City zugetragen haben. Vor dem Hotel gab Kanda einem Mädchen Geld und beging damit eine obszöne Handlung. Ob es zu weiteren Handlungen, außer der Geldübergabe kam, dazu machte die Polizei keine weiteren Angaben. Das Opfer war zum Zeitpunkt des Vorfalls erst 15 Jahre alt und somit noch minderjährig. Ein Umstand, der dem Täter bekannt war.

Bei dem Opfer handelt es sich um eine Schülerin aus der Präfektur Nagasaki. Aufgrund der Minderjährigkeit des Opfers, gab die Polizei keine weiteren Details bekannt. Wie FujiTV berichtet, kam der ganze Vorfall ans Licht, nachdem die Familie des Opfers Anzeige bei der Polizei erstattet hatte. Nach seiner Verhaftung war Kanda größtenteils geständig, jedoch bestritt er einige Anschuldigungen. FujiTV beruft sich dabei auf eine Veröffentlichung von TV Nagasaki.

Späte Veröffentlichung des Vorfalls

Wie die japanischen Medien berichteten, erfolgte die Verhaftung bereits am 17. Oktober letzten Jahres.

Nach Angaben von The Sankei wurden die Einzelheiten der Begegnung sowie der Verhaftung aufgrund des Datenschutzes nicht öffentlich gemacht. Dabei beruft sich The Sankei auf die Aussage der ermittelnden Beamten der Präfektur-Polizei.

„Wir entschuldigen uns aufrichtig bei allen Betroffenen und den Bürgern der Präfektur, für die Verursachung eines schweren Skandals, der den Geist und den Körper des Kindes verletzt hat.“

Die Entschuldigung veröffentliche das „Board of Education“ von Sasebo City in einem Kommentar zu dem Vorfall.

„Wir werden unser Möglichstes geben, um das Vertrauen wiederherzustellen“, zitiert The Sankei das „Board of Education“ von Sasebo City.

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