Japan News: Kriminalität
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20-Jähriger nach Coming-of-Age Zeremonie verhaftet

Trunkenheit am Steuer war der Grund

Am zweiten Montag im Januar findet traditionell der Seijin no Hi (Tag der Volljährigkeit) statt. An diesem Tag wird für alle 20-Jährigen eine Zeremonie veranstaltet, um deren Volljährigkeit zu feiern.

An diesem Tag passierte in Iruma gegen 16:30 Uhr ein Auffahrunfall an einer Ampel. Ein Fahrzeug fuhr einem anderen, das bereits an der Ampel stand, hinten auf und flüchtete anschließend vom Tatort. Soweit nichts Ungewöhnliches. Allerdings gab der Fahrer des Fahrzeuges, dem hinten drauf gefahren wurde, gegenüber der Polizei an, der Flüchtige hätte ein traditionelles Hakama-Gewand getragen. Etwas, dass man im normalen Straßenverkehr eher selten zu Gesicht bekommt, außer zu besonderen Anlässen.

Später stellte sich heraus, dass der flüchtige Fahrer ein Teilnehmer bei der Coming-of-Age Zeremonie war.

Atem verriet den Verdächtigen

Shin Machida, Angestellter in einem Unternehmen, fiel einem aufmerksamen Polizisten auf, da sein Atem verdächtig nach Alkohol roch. Der Beamte bat den jungen Mann um einen Alkoholtest, der schließlich zeigte, dass er über der gesetzlichen Grenze lag. Bei der anschließenden Befragung gab Machida zu, bereits in einem Park mit einem Freund Champagner getrunken zu haben. Anschließend fuhr er mit dem Auto seines Vaters zum Veranstaltungsort, obwohl er keinen Führerschein hatte.

Nun hat ihn die Polizei von Iruma, Präfektur Saitama, wegen des Fahrens ohne gültigen Führerschein und unter dem Einfluss von Alkohol verhaftet. Nach den Angaben der Polizei zu folge, passt das Auto, dass Machida fuhr, zu der Beschreibung des Wagens, der sich vom Unfallort entfernte.

Der Unfall mit Fahrerflucht geschah ungefähr 40 Minuten vor Machida’s Ankunft am Veranstaltungsort der Zeremonie.

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