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Earwig and the Witch erhält neues Filmmaterial für Kinostart

Studio Ghiblis erster CG-Anime kommt in die japanischen Kinos.

Jeder kennt und liebt die Filme, aus der Feder von Hayao Miyazaki. Schon der Gedanke an „Chihiros Reise ins Zauberland“, „Das Königreich der Katzen“ und die ganzen anderen schönen Filme, bringt einen zum Träumen.

Doch nun schlägt das Studio einen neuen Weg ein. Unter der Leitung von Goro Miyazaki, erscheint zum ersten Mal ein vollständig, 3D computeranimierter Film. Goro selbst bat seinen Vater darum, sich nicht in die Produktion einzumischen, nachdem Hayao Miyazaki ihm grünes Licht gegeben hat.

Bei Earwig and the Witch (アーヤと魔女 – Aya to Majo) handelt es sich um den 21. Film aus dem Hause Ghibli, der am 29. April auf die große Leinwand kommt. Das Kuriose daran ist jedoch, dass der Film zuvor im Dezember im Free-TV ausgestrahlt wurde und erst nachträglich auf die große Leinwand kommt. Aktuell ist der Film selbst in Japan, auf keinem Streamingdienst verfügbar.

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Für die Kinofassung wurde sogar weiteres Filmmaterial hinzugefügt, welches im TV nicht zu sehen war. Zudem soll man auf der großen Leinwand, die Details, der einzelnen Szenen besser erkennen können.

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Aya ist eine Heldin, die wir bisher so, in einer Ghibli-Produktion, noch nicht hatten. Sie ist ein starkes Mädchen und tut alles dafür, um ihr Leben zu leben, wie sie es will.“, sagte Goro Miyazaki.

Zudem scheint Goro froh darüber zusein, dass er an dem Projekt arbeiten konnte, ohne das einer der Ghibli-Großväter über seine Schulter blickte. „Wir hatten ein Test-Screening, und als es fertig war, hatten die Leute, die es sahen, einen glücklichen Gesichtsausdruck. Aya ist ein Mädchen, das Gefühle von einschränkendem, erstickendem Druck beseitigt. Dies ist ein Anime, von dem ich hoffe, dass viele Leute ihn sehen werden.

Fan-Fakt:
In einer Szene, wird ein Motorrad von einem Auto verfolgt. Ein Citroën 2CV. Bei diesem Auto handelt es sich zufällig um das Auto von Hayao Miyazaki, Mitbegründer von Studio Ghibli, welches er im wirklichen Leben fährt. Es ist zwar nicht genau das gleiche Modell wie Miyazakis Citroën (der Kühlergrill ist etwas anders), aber die Metapher scheint klar zu sein.

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